Delegation ärztlicher Tätigkeiten an nichtärztliche Mitarbeiter in Gesundheitsberufen

Gesetzesentwurf  6.11.2012

 

Präambel

Angesichts einer veränderten Versorgungssituation und eines Wandels im Berufsbild der medizinischen Assistenzberufe ist eine enge Kooperation von Ärzten und Vertretern anderer Gesundheitsberufe erforderlich. Diese  wird durch das folgende Gesetz geregelt.

PRÄVENTION NEU GEDACHT

Das Vorsorgeheft für Erwachsene

Ein Vorschlag für die Praxis

(Download als PDF )

Durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz ist Prävention zu einem Schlüsselwort der Gesundheitspolitik geworden. Doch nicht nur Gesundheitsfunktionäre, sondern auch Laien sehen ein, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Vorsorge kostet die Versicherten weder Geld noch große Mühen. Dennoch nehmen höchstens 50% der Berechtigten an den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teil, und auch der Impfstatus bei Erwachsenen ist nicht zufriedenstellend. Ein Vorsorgeheft könnte auf einfache Weise helfen, die Situation zu verbessern.

Rheinisches Ärzteblatt Diskussion

Plädoyer für ein Delegationsgesetz  

( Download als PDF)

Pflegekräfte, Hebammen, Physiotherapeuten, Logopäden und Medizinische Fachangestellte fordern die Übertragung bisher ärztlicher Kompetenzen. Reagiert die Ärzteschaft auf diesen Vorstoß nicht mit eigenen Konzepten, wird sie zwangsläufig zum Spielball der Assistenzberufe, der Politik und der Demografie werden. Bei aller Reformbereitschaft muss dabei klar sein: Die Gesamtverantwortung für den Patienten bleibt beim Arzt.

Masern - Impfpflicht oder geht es auch anders?

In diesen Tagen…

wurde der Referentenentwurf eines Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention des Bundesgesundheitsministeriums vorgelegt. In dem geplanten Gesetz, das im März 2020 in Kraft treten soll, wird Folgendes neu geregelt:

  • Beim Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung, wie z. B. einer Kita, ist es zwingend erforderlich einen Impfschutz oder die Immunität gegen Masern vorzuweisen.
  • Dasselbe gilt für das Personal in Gemeinschaftseinrichtungen.
  • Impfungen können zukünftig von Ärzten aller Fachrichtungen vorgenommen werden.
  • Die Dokumentation wird verbessert und kann auch dem öffentlichen Gesundheitsdienst zugänglich gemacht werden.
  • Der Impfausweis wird um Informationen zum Verhalten bei ungewöhnlichen Impfreaktionen, zu den Terminen der Folgeimpfungen und zu den Ansprüchen bei Eintreten eines Impfschadens ergänzt.
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verpflichtet, regelmäßig über Impfungen zu informieren.
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